Category: Black Germany

“Umdenken voranbringen – gerade bei uns Muslimen”

Tuesday, 08 March 2011 13:48 Written by rosepena 0 Comments

Noah Sow ist Autorin des Buches „Deutschland Schwarz Weiß - der alltägliche Rassismus“. Sie lebt in Hamburg und ist Mitglied des Interkulturellen Rates Deutschland. Foto: imago

“Die Quote könnte Ungerechtigkeiten in der Arbeitswelt schnell ausräumen”

Noah Sow, 36 Jahre

Noah Sow ist Autorin des Buches „Deutschland Schwarz Weiß – der alltägliche Rassismus“. Sie lebt in Hamburg und ist Mitglied des Interkulturellen Rates Deutschland.
Foto: imago

Natürlich muss der Kampf so lange weitergehen, bis Gleichbehandlung Realität ist. Ich denke, am wichtigsten wäre zuerst, dass wir als Frauen nicht mehr diskriminiert und sexualisiert werden. Wenn wir immer noch in den Medien als Objekte dargestellt werden, ist es kein Wunder, dass wir auch bei der Aufsichtsratspostenverteilung nicht ernsthaft in Erwägung gezogen werden.

An unserer Leistung werden wir noch zu oft erst in zweiter Linie gemessen. Das muss aufhören. Eine wichtige Unterstützung von Männern wäre es, dass diese mal über ihre unendliche Eitelkeit hinweg kommen, ihr Ego für fünf Minuten in den Griff kriegen und vielleicht sogar auf ein paar der Privilegien verzichten, die sie unverdientermaßen innehaben. Unverdient, weil Frauen natürlich mindestens gleich intelligent und qualifiziert sind, aber weniger Wertschätzung und Lohn für ihre Arbeit erfahren und mit anderen Maßstäben gemessen werden. Männer finde ich dann stark, wenn sie solidarisch sind, zum Beispiel Sexismus offensiv bekämpfen. Wer seinen Erfolg auf ein künstliches Kleinhalten von Frauen stützt, ist dagegen nur armselig. Ich finde es schade, dass die starken Begriffe Emanzipation und Feminismus von Männern mit unendlich vielen abwertenden Assoziationen belegt wurden. Hier mein Aufruf an alle jungen Frauen, die diese Begriffe nicht verwenden: Wer euch nur mag, wenn ihr nicht zugebt, dass ihr emanzipiert seid und für Frauenrechte eintretet, ist nicht gut genug. Versprochen!

Aufgezeichnet von Hans-Hermann Kotte

Natürlich muss der Kampf so lange weitergehen, bis Gleichbehandlung Realität ist. Ich denke, am wichtigsten wäre zuerst, dass wir als Frauen nicht mehr diskriminiert und sexualisiert werden. MEHR

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First Annual BGCS Convention in DC!

Sunday, 06 March 2011 15:53 Written by rosepena 0 Comments

Keynote Speaker: Noah Sow

The Black German Cultural Society, Inc. (BGCS), is excited to announce its 1st Annual Convention to be held from August 19 to 21, 2011, at the German Historical Institute (GHI) in Washington, DC.

With the theme of “Strengthening Transatlantic Connections,” the convention will host guests and presenters from our international community in Germany and the United States.

Our keynote speaker will be Noah Sow, the acclaimed journalist, musician, producer and author of “Germany Black & White” (2008), who will speak about “Geteilte Geschichte: The Black Experience in Germany and the US.”

For More information and to register, please visit our Convention Website!

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Geteilte Geschichte: Noah Sow und Rosemarie Peña in neuer Buchveröffentlichung

Saturday, 26 February 2011 12:18 Written by rosepena 0 Comments

Mitten im Black History Month 2011 erschien soeben im teNeues Verlag das Buch „Briefe bewegen die Welt, Band II – Liebe, Schicksal, Leidenschaft“ (herausgegeben von Hellmuth Karasek), in dem auch ein Brief Rosemarie Peñas an mich zu lesen ist.

In diesem Brief wird ein oft verdecktes Stück deutscher Nachkriegsgeschichte sichtbar.

In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg kamen in Deutschland viele Kinder zur Welt, die aus Beziehungen zwischen Schwarzen Soldaten der Alliierten und weißen deutschen Frauen stammten. Dass man diese Kinder nicht gerade willkommen hieß, lassen bereits die rassistischen Bezeichnungen der damaligen Zeit erahnen.

Deutschland und die USA berieten über Möglichkeiten, afrodeutsche Kinder in die Staaten auszusiedeln, damit amerikanische Paare sie adoptieren konnten.
Ihre Kinder zur Adoption freizugeben, wurde von deutscher Seite auch jenen Müttern nahe gelegt, die ihre Kinder selbst aufziehen wollten. Gerade „solche“ Kinder – so die scheinheilige Begründung – hätten es in den USA viel leichter, weil sie wegen der dortigen Bevölkerungsstruktur unter „ihresgleichen“ wären und besser integriert werden könnten. Die Wahrheit ist eine andere: Der Rassenwahn des Nationalsozialismus lag erst wenige Jahre zurück, und dem Adenauerstaat war an einer Auseinandersetzung darüber nicht gelegen. In einem Deutschland, das sich grundsätzlich als weiß verstand, passten Schwarze Babys nicht ins Bild. MEHR….

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Bärbel Kampmann

Monday, 10 January 2011 20:49 Written by rosepena 0 Comments

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Africans Fought for Kaiser and Germany in World War I

Sunday, 02 January 2011 12:22 Written by rosepena 0 Comments

Black Soldier who fought for Germany in WWI

German African askaris served nobly under General von Lettow-Vorbeck in German East Africa during WWI. Africans also served in the Kaiser’s Army in Europe.

The Colonial Army (Schutztruppe) of the German Empire employed native troops–called askaris–led by German officers and NCOs. The highest concentration of such locally recruited troops was in German East Africa (now Tanzania). The first askaris in German East Africa were organized by the German East Africa Company around 1888. It was during the First World War, however, that the Askaris became the pride of the short-lived German empire.

Askaris were harshly disciplined and well paid

Harshly disciplined–as were all German troops of that time–and well paid–askaris received double the pay of their British counterparts in the King’s African Rifles, and received specialized training from German officers who were themselves subject to an extremely rigorous selection process. Before the onset of war in 1914, the basic Schutztruppe unit in Southeast Africa was the feldkompagnie comprised of seven or eight German officers and NCOs with around 160 askaris, including two machine gun teams. Such small independent commands were often supplemented by tribal irregulars or ruga-ruga.

The well-trained askaris in German East Africa commanded by Paul von Lettow-Vorbeck managed to resist numerically superior British, Portuguese and Belgian colonial forces from 1914 until the end of World War I in 1918.

Paul von Lettow-Vorbeck and his askaris‘ exploits in Africa during World War I

General von Lettow-Vorbeck is possibly the most successful guerrilla commander in military history. He and his native askaris are famous for their exploits in German East Africa during World War I. Lettow-Vorbeck was fluent in Swahili, which earned the respect and admiration of his African soldiers. Appointing black officers, he said with conviction, “we are all Africans here.” Lettow-Vorbeck greatly admired his askaris, who displayed a fanatic loyalty in return. He treated them with fairness and shared their hardships.

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