Category: Books & Authors

Bourgeois Radicals: The NAACP and the Struggle for Colonial Liberation, 1941-1960

Wednesday, 16 March 2011 19:52 Written by rosepena 0 Comments

Speaker: Carol Anderson (Emory University) – more about this lecture…
In 1993, shortly after his release from Robben Island, future President of South Africa Nelson Mandela addressed the NAACP annual convention. Mandela told the Association members, who “had contributed everything from $20 bills to $1,000 checks in a fund-raiser for the ANC”, that “‘We have come as a component part of the historic coalition of organizations, to which the NAACP and the ANC belong that has fought for the emancipation of black people everywhere.’”

Indeed, many of the strategies that brought about the collapse of apartheid – the isolation of South Africa in the UN, boycotts, divestment, and media attention focused on the brutality of white supremacy – were designed by a transnational team of activists in the late 1940s and early 1950s.

One of the first sustained skirmishes occurred when South Africa, swimming against the tide of colonial and racial history, attempted in 1946 to annex the adjacent international mandate of South West Africa (current-day Namibia). Pretoria was confident of UN approval for such an unprecedented move. Yet, into the breach -and into the United Nations – stepped an unlikely duo, the Reverend Michael Scott and the National Association for the Advancement of Colored People, to stop the absorption of 350,000 Africans into a white supremacist state.

This seemingly odd couple, a maverick, communist-leaning Anglican minister and a staid, staunchly anti-communist bureaucratic organization, launched a skillful assault in the UN by linking the destructiveness of colonialism with white supremacist domestic rule. Within the span of five hard-fought years, the NAACP and Scott, wielding one human rights charter after the next, had carved out the political space in the UN for non-governmental organizations to debunk the myth of the white man’s burden and to challenge the legitimacy of apartheid.

In her talk, Professor Anderson will explore the intersection of domestic and international history, recapturing the vision and the actions of the black political center in the anti-colonial and global freedom movements.

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“Evolutionary: Duality” by Kojo Baffoe

Monday, 14 March 2011 22:20 Written by rosepena 0 Comments

Kojo Baffoe

The poetry of Kojo Baffoe – Editor of Destiny Man mag, writer, entrepreneur, father, dreamer based in South Africa

Born in Munich, Germany to a Ghanaian father and German mother, Kojo spent his formative years on the streets of Maseru, Lesotho, eventually completing his International Baccalaureate at Machabeng High School in 1990. After high school, he spent a year in Germany as a Rotary Exchange Student, taking the opportunity to get in touch with his Germanic roots. For more information on Kojo Baffoe CLICK HERE. To hear his poem, click on the link below.

Duality

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Lebensgeschichte im Buch verarbeitet

Thursday, 10 March 2011 12:05 Written by rosepena 0 Comments

Gert Schramm

Gert Schramm

Gert Schramm wird Eberswalde auf der Leipziger Buchmesse vertreten. Der 82-Jährige hat seine Lebensgeschichte aufgeschrieben. „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann – Mein Leben in Deutschland“, so der Titel der Autobiografie, die der Aufbau-Verlag ab 12. März in die Buchläden bringen wird.

Die Idee zum Buch hatte Gert Schramm schon vor mehr als drei Jahren. „Irgendwann ist niemand mehr da, der über die Nazi-Zeit und den Neubeginn nach Kriegsende etwas erzählen kann“, sagt der 82-Jährige bescheiden. „Der zweite Grund für mein Buch. Ich wollte etwas tun gegen den wiederauflebenden Nazismus. Ich möchte vor allem die Jugend warnen, solchen Ideologien auf den Leim zu gehen“, fügt er hinzu. 2008 hatte er deshalb angefangen, aufzuschreiben, wie sein Leben bisher verlaufen war. Mehr als 1000 handschriftliche Blätter waren schließlich zusammengekommen. Aus dem umfangreichen Material entstand ein Manuskript, das Gert Schramm seinem Buchenwaldkameraden Götz Dieckmann und dessen Frau zum Lesen gab. Beide befanden die Geschichte für gut. So kam es, dass Gert Schramm seine Biografie an mehrere Verlage verschickte. Vier meldeten sich zurück, darunter der Aufbau-Verlag, der den Eberswalder Autor bereits zur Buchmesse in Leipzig eingeladen hat. Dort wird der 82-Jährige sein Erstlingswerk am 17. März persönlich vorstellen. Die Eberswalder können das Buch schon am 11. März in der Brasserie am Stein kennenlernen. Dort liest Gert Schramm auf Einladung von Buchhändlerin Brigitte Puppe-Mahler.

Zu erzählen hat der 82-Jährige jede Menge. Als Kind eines schwarzen Amerikaners und einer Deutschen hat sich ihm das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte nachhaltig eingeprägt. Über seinen Vater weiß er nur, dass er Jack Brankson hieß und aus Kalifornien stammte. Er war Ingenieur für Stahlhochbau und 1927 als Vertragsarbeiter einer amerikanischen Firma nach Erfurt gekommen, die den Auftrag hatte, eine Eisenbahnbrücke zu bauen. Schramms Mutter arbeitete zu dieser Zeit als gelernte Schneiderin im Geschäft ihres Vaters. „Dort sind sich meine Eltern begegnet. Es muss wohl Liebe auf den ersten Blick gewesen sein“, sagt Gert Schramm. Im November 1928 erblickte er das Licht der Welt. An seine Kindheit hat er nur gute Erinnerung. „Ich war der ganze Stolz meiner Familie“, sagt er.

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“Umdenken voranbringen – gerade bei uns Muslimen”

Tuesday, 08 March 2011 13:48 Written by rosepena 0 Comments

Noah Sow ist Autorin des Buches „Deutschland Schwarz Weiß - der alltägliche Rassismus“. Sie lebt in Hamburg und ist Mitglied des Interkulturellen Rates Deutschland. Foto: imago

“Die Quote könnte Ungerechtigkeiten in der Arbeitswelt schnell ausräumen”

Noah Sow, 36 Jahre

Noah Sow ist Autorin des Buches „Deutschland Schwarz Weiß – der alltägliche Rassismus“. Sie lebt in Hamburg und ist Mitglied des Interkulturellen Rates Deutschland.
Foto: imago

Natürlich muss der Kampf so lange weitergehen, bis Gleichbehandlung Realität ist. Ich denke, am wichtigsten wäre zuerst, dass wir als Frauen nicht mehr diskriminiert und sexualisiert werden. Wenn wir immer noch in den Medien als Objekte dargestellt werden, ist es kein Wunder, dass wir auch bei der Aufsichtsratspostenverteilung nicht ernsthaft in Erwägung gezogen werden.

An unserer Leistung werden wir noch zu oft erst in zweiter Linie gemessen. Das muss aufhören. Eine wichtige Unterstützung von Männern wäre es, dass diese mal über ihre unendliche Eitelkeit hinweg kommen, ihr Ego für fünf Minuten in den Griff kriegen und vielleicht sogar auf ein paar der Privilegien verzichten, die sie unverdientermaßen innehaben. Unverdient, weil Frauen natürlich mindestens gleich intelligent und qualifiziert sind, aber weniger Wertschätzung und Lohn für ihre Arbeit erfahren und mit anderen Maßstäben gemessen werden. Männer finde ich dann stark, wenn sie solidarisch sind, zum Beispiel Sexismus offensiv bekämpfen. Wer seinen Erfolg auf ein künstliches Kleinhalten von Frauen stützt, ist dagegen nur armselig. Ich finde es schade, dass die starken Begriffe Emanzipation und Feminismus von Männern mit unendlich vielen abwertenden Assoziationen belegt wurden. Hier mein Aufruf an alle jungen Frauen, die diese Begriffe nicht verwenden: Wer euch nur mag, wenn ihr nicht zugebt, dass ihr emanzipiert seid und für Frauenrechte eintretet, ist nicht gut genug. Versprochen!

Aufgezeichnet von Hans-Hermann Kotte

Natürlich muss der Kampf so lange weitergehen, bis Gleichbehandlung Realität ist. Ich denke, am wichtigsten wäre zuerst, dass wir als Frauen nicht mehr diskriminiert und sexualisiert werden. MEHR

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Geteilte Geschichte: Noah Sow und Rosemarie Peña in neuer Buchveröffentlichung

Saturday, 26 February 2011 12:18 Written by rosepena 0 Comments

Mitten im Black History Month 2011 erschien soeben im teNeues Verlag das Buch „Briefe bewegen die Welt, Band II – Liebe, Schicksal, Leidenschaft“ (herausgegeben von Hellmuth Karasek), in dem auch ein Brief Rosemarie Peñas an mich zu lesen ist.

In diesem Brief wird ein oft verdecktes Stück deutscher Nachkriegsgeschichte sichtbar.

In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg kamen in Deutschland viele Kinder zur Welt, die aus Beziehungen zwischen Schwarzen Soldaten der Alliierten und weißen deutschen Frauen stammten. Dass man diese Kinder nicht gerade willkommen hieß, lassen bereits die rassistischen Bezeichnungen der damaligen Zeit erahnen.

Deutschland und die USA berieten über Möglichkeiten, afrodeutsche Kinder in die Staaten auszusiedeln, damit amerikanische Paare sie adoptieren konnten.
Ihre Kinder zur Adoption freizugeben, wurde von deutscher Seite auch jenen Müttern nahe gelegt, die ihre Kinder selbst aufziehen wollten. Gerade „solche“ Kinder – so die scheinheilige Begründung – hätten es in den USA viel leichter, weil sie wegen der dortigen Bevölkerungsstruktur unter „ihresgleichen“ wären und besser integriert werden könnten. Die Wahrheit ist eine andere: Der Rassenwahn des Nationalsozialismus lag erst wenige Jahre zurück, und dem Adenauerstaat war an einer Auseinandersetzung darüber nicht gelegen. In einem Deutschland, das sich grundsätzlich als weiß verstand, passten Schwarze Babys nicht ins Bild. MEHR….

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