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Das afro-deutsche Theaterensemble Label Noir ist im September mit seinem Stück „Heimat, bittersüße Heimat“ auf Brandenburg-Tour. Die Amadeu Antonio Stiftung fördert das Schauspielensemble.
Von Robert Fähmel
„Heimat, Bittersüße Heimat“ zeigt schon im Titel die Ambivalenz des Lebens als Schwarzer Deutscher. Auch im beginnenden 21. Jahrhundert sind Deutsche mit nicht-stereotypem Erscheinungsbild täglich mit scheinbar nett gemeinten Fragen und Bemerkungen konfrontiert, die nichts anderes sind als alte Vorurteile in neuer Verpackung. Diesem ganz besonderen Gefühl, Schwarz und zugleich Deutsch zu sein, begegnet Label Noir mit ihrem aktuellen Stück.
Klischee-Rollen
Das 7-köpfige Ensemble gründete sich im Jahre 2007 mit der Absicht, Schwarze Schauspieler auf die deutschen Bühnen zu bringen und ihnen ganz alltägliche Rollen zu verschaffen. Die Mitglieder, allesamt professionelle Schauspielerinnen und Schauspieler mit langjähriger Erfahrung, bekommen sonst meist nur Klischee-Rollen. Lara Sophie Milagro, künstlerische Leiterin des Ensembles: „Allgemeiner gesprochen möchten wir die Vorstellungen davon, was deutsch ist und deutsch sein kann, ändern und erweitern. Die kulturelle Identität ist nicht das äußere Erscheinungsbild eines Menschen.“
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Im Jahr 1979 kam es zur ersten Begegnung zwischen der schwarzen britischen Anti-Rassismus-Trainerin Sybil Phoenix und Austen P. Brandt. Nach einer mehrjährigen Ausbildung wurden ab 1988 die ersten Anti-Rassismus-Trainings nach englischem
Vorbild in Deutschland durchgeführt. Ein Zusammenschluss ehemaliger Trainings-Teilnehmer führte 1993 zur Gründung der Gruppe Phoenix, die dann 1996 als Verein eingetragen wurde.
Sybil Theodora Phoenix wurde am 21.06.1927 in Georgetown in British-Guayana geboren. Seit 1956 lebt sie in England. Dort machte sie als Schwarze von Anfang an rassistische Erfahrungen. Dies bewog sie, sich aktiv für die Rechte von Menschen einzusetzen, die aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert werden. Sie gründete ein Jugendzentrum für schwarze und weiße Jugendliche, das 1977 durch Mitglieder der “National Front” abgebrannt wurde. “Wie ein Phoenix aus der Asche” entstand ein neues Zentrum, das im März 1981 in Anwesenheit von Prinz Charles eröffnet wurde.
Entgegennehmen wird den nationalen Aachener Friedenspreis 2010 der Gründer und Vorsitzende von Phoenix e.V. Austen Peter Brandt. Der verheiratete Vater von drei Kindern lebt und arbeitet als evangelischer Pfarrer in Duisburg. Geboren am 01.12.1952 in London, wuchs er von seinem zweiten Lebensjahr an in Essen auf. Später vertiefte sich der Kontakt zu dem nigerianischen Teil seiner Familie. Durch zahlreiche Auslandsreisen innerhalb von Europa, Afrika und Asien machte er Erfahrungen mit verschiedenen Kulturen, Formen des interkulturellen Zusammenlebens und mit verschiedenen Strategien
Phoenix e.V. ist eine Initiative zur Überwindung bzw. nachhaltigen Verringerung des Rassismus. Dabei setzt Phoenix sowohl auf der individuellen, biographischen als auch auf der strukturellen, gesellschaftlichen Ebene an. Phoenix ist eine Initiative von unten her und wurde 1993 von dem schwarzen Deutschen Austen Peter Brandt gegründet. Die Wurzeln reichen allerdings weiter zurück. READ COMPLETE STORY HERE…
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Our research project explores the connection between the U.S. military presence abroad and the advancement of civil rights in the U.S. We investigate the role that African-American GIs played in carrying the civil rights movement to Germany, which was host to the largest contingent of U.S. troops deployed outside the U.S.
Between 1945 and the end of the Cold War, some 15-20 million American soldiers, families and civilian employees lived in Germany. Between 2-3 million of those Americans were African American. By giving voice to their experience and to that of the people who interacted with them, we will expand the story of the African-American civil rights movement beyond the boundaries of the U.S.
This digital archive has three main goals: First, it will gather and preserve materials on an important, but little known chapter of American and African-American history as well as transatlantic relations after the Second World War. Second, it will make these materials available world wide and free of charge to scholars and teachers in the humanities. Third, it will foster the growth of a community of scholars, teachers, and students who are engaged in teaching and learning about the African-American civil rights movement and its reverberations outside the U.S.
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