Category: Organizations

First Annual Convention Report & Keynote Lecture

Noah Sow

We are tremendously grateful to Priscilla Layne, S. Marina Jones and Noah Sow for providing us with a formal conference report of the First Annual Convention and the complete text of the keynote lecture.

Our inaugural convention was a great success and we are currently very busy making arrangements for the Second Annual Convention. Please stay tuned for details. We promise not to disappoint.

Thank you again for all who were in attendance and supported us in this endeavor. We look forward to seeing all of you again soon! Plan to bring a friend.

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VIDEO: NOAH’S KEYNOTE LECTURE

CONVENTION 2011 WEBSITE

 

GHI Fall Lecture Series 2011

German Colonialism and the Concept of Transnational History

Organized by Clelia Caruso (GHI) and Uwe Spiekermann (GHI)

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In 1897 Chancellor von Bülow claimed “einen Platz an der Sonne” (a place in the sun) attempting to justify the recent and, as it turned out, comparatively short-lived German imperial ambitions. By the end of World War I, Germans colonial endeavors were already a thing of the past. The former German colonies quickly merged into other European empires and German society was hardly influenced by the brief imperial episode – or so it seemed. Following the lead of recent scholarship on transnationalism the lecture series “The Aftermath of German Colonialism” reopens the case. Historians from Germany and the United States will explore whether and to what extent imperialism shaped Germany and its former colonies and possibly continues to do so.

All lectures begin at 6:30 pm (refreshments will be served from 6:00 to 6:30 pm) and will be held at the German Historical Institute, 1607 New Hampshire Avenue NW (Directions). Please RSVP (acceptances only) by Tel. 202.387.3355, Fax 202.387.6437 or E-mail.

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Education of multi-ethnic children in Germany

 

Deutscher sein ist schwer. Afro-Deutscher sein ist noch schwerer.

Das afro-deutsche Theaterensemble Label Noir ist im September mit seinem Stück „Heimat, bittersüße Heimat“ auf Brandenburg-Tour. Die Amadeu Antonio Stiftung fördert das Schauspielensemble.
Von Robert Fähmel

„Heimat, Bittersüße Heimat“ zeigt schon im Titel die Ambivalenz des Lebens als Schwarzer Deutscher. Auch im beginnenden 21. Jahrhundert sind Deutsche mit nicht-stereotypem Erscheinungsbild täglich mit scheinbar nett gemeinten Fragen und Bemerkungen konfrontiert, die nichts anderes sind als alte Vorurteile in neuer Verpackung. Diesem ganz besonderen Gefühl, Schwarz und zugleich Deutsch zu sein, begegnet Label Noir mit ihrem aktuellen Stück.

Klischee-Rollen

Das 7-köpfige Ensemble gründete sich im Jahre 2007 mit der Absicht, Schwarze Schauspieler auf die deutschen Bühnen zu bringen und ihnen ganz alltägliche Rollen zu verschaffen. Die Mitglieder, allesamt professionelle Schauspielerinnen und Schauspieler mit langjähriger Erfahrung, bekommen sonst meist nur Klischee-Rollen. Lara Sophie Milagro, künstlerische Leiterin des Ensembles: „Allgemeiner gesprochen möchten wir die Vorstellungen davon, was deutsch ist und deutsch sein kann, ändern und erweitern. Die kulturelle Identität ist nicht das äußere Erscheinungsbild eines Menschen.“

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Nationaler Preisträger 2010: Austen Peter Brandt und Phoenix e.V.

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Austen Peter Brandt

Im Jahr 1979 kam es zur ersten Begegnung zwischen der schwarzen britischen Anti-Rassismus-Trainerin Sybil Phoenix und Austen P. Brandt. Nach einer mehrjährigen Ausbildung wurden ab 1988 die ersten Anti-Rassismus-Trainings nach englischem
Vorbild in Deutschland durchgeführt. Ein Zusammenschluss ehemaliger Trainings-Teilnehmer führte 1993 zur Gründung der Gruppe Phoenix, die dann 1996 als Verein eingetragen wurde.

Sybil Theodora Phoenix wurde am 21.06.1927 in Georgetown in British-Guayana geboren. Seit 1956 lebt sie in England. Dort machte sie als Schwarze von Anfang an rassistische Erfahrungen. Dies bewog sie, sich aktiv für die Rechte von Menschen einzusetzen, die aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert werden. Sie gründete ein Jugendzentrum für schwarze und weiße Jugendliche, das 1977 durch Mitglieder der “National Front” abgebrannt wurde. “Wie ein Phoenix aus der Asche” entstand ein neues Zentrum, das im März 1981 in Anwesenheit von Prinz Charles eröffnet wurde.

Entgegennehmen wird den nationalen Aachener Friedenspreis 2010 der Gründer und  Vorsitzende von Phoenix e.V. Austen Peter Brandt. Der verheiratete Vater von drei Kindern lebt und arbeitet als evangelischer Pfarrer in Duisburg. Geboren am 01.12.1952 in London, wuchs er von seinem zweiten Lebensjahr an in Essen auf. Später vertiefte sich der Kontakt zu dem nigerianischen Teil seiner Familie. Durch zahlreiche Auslandsreisen innerhalb von Europa, Afrika und Asien machte er Erfahrungen mit verschiedenen Kulturen, Formen des interkulturellen Zusammenlebens und mit verschiedenen Strategien

Phoenix e.V. ist eine Initiative zur Überwindung bzw. nachhaltigen Verringerung des Rassismus. Dabei setzt Phoenix sowohl auf der individuellen, biographischen als auch auf der strukturellen, gesellschaftlichen Ebene an. Phoenix ist eine Initiative von unten her und wurde 1993 von dem schwarzen Deutschen Austen Peter Brandt gegründet. Die Wurzeln reichen allerdings weiter zurück. READ COMPLETE STORY HERE…

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